Wanderausstellung "Die Reformation im Emsland und der Grafschaft Bentheim"

Aus Anlass des 500. Jahrestages der Reformation präsentiert der Heimatverein Lohne mit seinem Museum für Land und Leute die Wanderausstellung "Die Reformation im Emsland und der Grafschaft Bentheim" im Heimathaus Lohne.

Geschildert wird die Entwicklung vom Thesenanschlag bis zur heutigen Situation der Kirchen im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Anhand der unterschiedlichen Glaubensgrundsätze und aussagekräftiger Beispiele macht die Ausstellung deutlich, wie sich die Reformation auf die Region, auf die Kirchen und Gemeinden, aber auch auf jeden Einzelnen auswirkte.

Zur Eröffnungsveranstaltung am 8. Juli 2017 um 11:00 Uhr mit Einführungsvortrag von Dr. Eiynck, Emslandmuseum, sowie Grußworten und geführtem Rundgang im Heimathaus Lohne, Hauptstraße 77a, wird herzlich eingeladen.

Die Ausstellung ist vom 08.07.2017 bis zum 30.07.2017 im Museum für Land und Leute, Heimathaus Lohne, Hauptstraße 77a, zu sehen. Allgemein geöffnet ist sie jeden Mittwoch von 09:00 - 11:30 Uhr ohne Anmeldung oder individuell auf Anmeldung (Telefon: 05908/2408002).

 

 

Gedenkveranstaltung am 29.07.2017

Die Stadt Neuenhaus und der Förderverein Günter Frank Haus e. V. laden Sie hiermit herzlich zu der am Samstag, dem 29. Juli 2017, stattfindenden Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Deportation der letzten jüdischen Bürger von Neuenhaus ein.

Treffpunkt ist um 18:00 Uhr das ehemalige Haus der Familie van der Reis, Hauptstraße 68 in Neuenhaus.

Nach einer Ansprache von Bürgermeister Paul Mokry schildert Zeitzeuge Heinrich Gesenhues (geb. 1928), was er an jenem 29. Juli 1942 als damaliger 14jähriger Jugendlicher beobachtet hat.

Anschließend erfolgt ein Gang zur Wilhelm-Staehle-Schule, wo nach der Begrüßung durch Samtgemeindebürgermeister Günter Oldekamp Zeitzeuge Bernhard Voshaar (geb. 1926) über seine Erinnerungen an die NS-Zeit und an die jüdischen Bürger von Neuenhaus berichtet.

Es folgt ein Vortrag der Holocaustüberlebenden Liesel Binzer geb. Michel (1936 geboren in Münster, wohnhaft in Offenbach), die am 31. Juli 1942 ab Münster mit demselben Transport wie die letzten jüdischen Bürger von Neuenhaus nach Theresienstadt deportiert wurde. Sie erzählt von ihrer Zeit im dortigen Ghetto/KZ, von ihrer Befreiung durch die Alliierten und vom alles andere als einfachen Weiterleben in Deutschland nach der NS-Zeit.

 

 

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